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Ein Rollenständer ist ein Gerät zur Aufnahme und Drehung zylindrischer Werkstücke und wird üblicherweise bei Prozessen wie Schweißen, Montage und Beschichten eingesetzt. Bei der Auswahl eines Rollenständers sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:
1. Werkstückanpassung: Wählen Sie den Achsabstand und den Rollendurchmesser des Rollenständers entsprechend den Abmessungen des Werkstücks (Durchmesser, Länge); die Tragfähigkeit muss das Gewicht des Werkstücks übersteigen, zuzüglich einer zusätzlichen Sicherheitsreserve. 2. Antriebsart: Für kleinere oder seltener genutzte Anwendungen verwenden Sie manuellen Antrieb; für größere oder häufig genutzte Anwendungen wählen Sie elektrischen Antrieb (konstante oder variable Drehzahl je nach Anforderung wählbar). 3. Rollenmaterial: Verwenden Sie bei Hochleistungsanwendungen Stahlrollen; bei Anwendungen, bei denen die Oberfläche des Werkstücks geschont werden muss, wählen Sie Gummirullen.
2. Steuerungssystem: Für einfache funktionale Anforderungen werden herkömmliche Steuerungsmethoden wie Relais verwendet; für hochpräzise Steuerungsanwendungen werden fortschrittliche Komponenten wie SPS (Programmable Logic Controllers) ausgewählt.
3. Sicherheitsschutz: Ausgestattet mit Überlast- und Leckstromschutzvorrichtungen sowie Schutzmaßnahmen wie Schutzzäunen.
4. Marken-After-Sales-Service: Wählen Sie namhafte Marken, um eine zeitnahe und zuverlässige Reparatur sowie technische Unterstützung nach dem Kauf sicherzustellen.
Wie wählt man zwischen einem verstellbaren Rollenständer und einem selbstjustierenden Rollenständer?
1. Durchmesservariation: Wenn der Werkstückdurchmesser stark schwankt, ist ein selbstjustierender Rollenständer besser geeignet, da er sich automatisch an Werkstücke unterschiedlicher Durchmesser anpasst, ohne dass der Rollenabstand häufig neu eingestellt werden muss. Ein verstellbarer Rollenständer hingegen erfordert eine manuelle oder sonstige Anpassung des Rollenabstands, um Werkstücke mit unterschiedlichen Durchmessern aufzunehmen, was den Betrieb vergleichsweise aufwändiger macht.
2. Gewicht und Länge: Für schwerere oder längere Werkstücke kann ein verstellbarer Rollenständer vorteilhafter sein, da er eine präzise Anpassung der Rollenposition und des Rollenabstands entsprechend den spezifischen Abmessungen und dem Gewicht des Werkstücks ermöglicht und so Stabilität und Ausgewogenheit während des Walzprozesses gewährleistet. Ein selbstverstellbarer Rollenständer kann zwar ebenfalls Werkstücke mit bestimmtem Gewicht tragen, ist jedoch bei großen, schweren Werkstücken möglicherweise nicht so effektiv wie ein verstellbarer Rollenständer, um präzise Unterstützung und Feinjustierung zu bieten.
3. Regelmäßigkeit der Form: Für Werkstücke mit regelmäßigen Formen —wie Standardzylinder —eignen sich beide Rollenhalter-Typen gut. Bei Werkstücken mit unregelmäßigen Formen hingegen kann sich der selbstverstellbare Rollenhalter dank seines integrierten Justiermechanismus besser an die Werkstückoberfläche anpassen und so eine gleichmäßige Drehung des Werkstücks sicherstellen; der verstellbare Rollenhalter erfordert dagegen möglicherweise zusätzliche manuelle Justierung oder Hilfseinrichtungen, um unregelmäßige Formen aufzunehmen.
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